Monthly Archives: März 2019

NASA entwickelt neue Kupferlegierung GRCop-42 für 3D-gedruckte Raketenbauteile mit verbesserten Materialeigenschaften

Raketenstart

Der 3D-Druckprozess und die Parameter des GRCop-42 wurden auf einer ConceptLaser M2-(Gen 1 2012 Modell)-PBF-Maschine entwickelt, die aufgrund ihrer Kupferfreundlichkeit ausgewählt wurde, verfügt über eine große Baukammer und einen 400-W-Laser, der in der Lage ist, die Eigenschaftsdichte für das Schmelzen des für dieses Projekt verwendeten Typ 42-Pulvers zu erreichen (die Fortsetzung des vorherigen 84-Pulvers, das für Pulverhersteller nicht so einfach zu fertigen war).

Es wurde festgestellt, dass die aus GRCop-42 hergestellten 3D-Druckmetallkomponenten eine hohe Wärmeleitfähigkeit, eine „ausgezeichnete“ Kriech- (Verformungs-)Beständigkeit und verbesserte Festigkeit bei erhöhten Temperaturen aufweisen, heißt es in einem Report zum GRCop-42 der NASA.

GRCop-42
Vergleich der Lebensdauer bei niedriger Zykluszeit zwischen GRCop-84 und dem neuen GRCop-42 (Bild © NASA).

Das NASA-Team beabsichtigt nun, seinen Parametersatz von GRCop-42 zu validieren, indem es mehrere umfangreiche Tests mit größeren Druckobjekten durchführt.

Im Jahr 2014 begannen die NASA-Ingenieure mit der Entwicklung eines Materials namens GRCop-84, aus dem später 2016 und 2017 Komponenten getestet wurden. Aufbauend auf diesen Arbeiten begannen die NASA-Teams mit der Entwicklung von GRCop-42, einem ähnlichen Material, das eine höhere Wärmeleitfähigkeit als GRCop-84 bietet, ohne seine Festigkeitseigenschaften zu beeinträchtigen.

Allevi präsentiert Bionik-Kit für den 3D-Druck von mehrschichtigen Hautzellen

allevi

Allevi ist ein US-Unternehmen, welches sich sich auf 3D-Bioprinting spezialisiert hat. Nun hat der Hersteller mit Sitz in Philadelphia einen neuen Materiual-Kit für mehrschichtigen Hautzellen vorgestellt. Das Allevi Skin Bioink Kit soll gemeinsam mit den 3D-Biodrucker zur Herstellung von Haut-Patches verwendet werden. Ziel ist es, dass damit Hautpflaster entwickelt werden sollen. Mehrschichtige Hautzellen haben hierbei [...]

Der Beitrag Allevi präsentiert Bionik-Kit für den 3D-Druck von mehrschichtigen Hautzellen erschien zuerst auf 3Druck.com - The Independent AM Magazine.

Allevi präsentiert Bionik-Kit für den 3D-Druck von mehrschichtigen Hautzellen

allevi

Allevi ist ein US-Unternehmen, welches sich sich auf 3D-Bioprinting spezialisiert hat. Nun hat der Hersteller mit Sitz in Philadelphia einen neuen Materiual-Kit für mehrschichtigen Hautzellen vorgestellt. Das Allevi Skin Bioink Kit soll gemeinsam mit den 3D-Biodrucker zur Herstellung von Haut-Patches verwendet werden. Ziel ist es, dass damit Hautpflaster entwickelt werden sollen. Mehrschichtige Hautzellen haben hierbei [...]

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Open Meals plant Sushi aus dem 3D-Drucker basierend auf den biologischen Eigenschaften seiner Kunden

Sushi aus dem 3D-Drucker

Das japanische Unternehmen Open Meals möchte 3D-gedrucktes Sushi für Einzelkunden kreieren, das nicht auf der Grundlage der Bestellung auf einer Speisekarte, sondern auf der Grundlage von Speichel-, Urin- und Stuhlproben seiner Kunden hergestellt wird. Austin News Site KXAN sagt, dass Open Meals plant, „biologische Proben“ seiner Kunden zu verwenden, um Sushi auf kundenindividueller Ebene herzustellen, basierend auf den Ernährungsanforderungen jeder Person.

Sushi aus dem 3D-Drucker
Beispiele für 3D-gedrucktes Sushi (Bild © Open Meals).

Als ob das nicht futuristisch genug wäre, wird das Restaurant sein Sushi mit einem Lebensmittel-3D-Drucker mit riesigen Roboterarmen produzieren. Open Meals präsentierte sein 3D-gedrucktes Sushi letztes Jahr beim South by Southwest Interactive Festival in Austin unter dem Titel „Sushi Teleportation“. Hier zeigten die Gastronomen, wie jeder perfekte Würfel Sushi nicht nur gut schmeckt und Ihrer Gesundheit zugute kommt, sondern auch wie ein Kunstwerk aussieht.

Sushi Singularity wird nur als Reservierung angeboten. Wie das funktionieren soll, so ein stilisiertes Werbevideo, erhalten Gäste, die planen, im Sushi Singularity zu speisen, ein Gesundheitstestkit per Post. Das Restaurant lädt die Gäste ein, ein Fläschchen mit ihren Abfall- und Flüssigkeitsproben zurückzuschicken. Das Restaurant analysiert dann, welche Nährstoffe die Person benötigt, bevor es diese Daten an einen 3D-Drucker mit großen Roboterarmen sendet. Wenn sie das Restaurant besuchen, werden diese Nährstoffe zu ihrem 3D-gedruckten Abendessen hinzugefügt.

Sushi aus dem 3D-Drucker
So könnte das 3D-gedruckte Sushi von Open Meals aussehen, basierend auf den biologischen Eigenschaften seiner Kunden (Bild © Open Meals).

Open Meals hat einige der Sushi-Konzepte geteilt, wie z.B. einen zellkultivierten Thunfisch in Gitterstruktur, pulverisiert, uni mit einem CO2-Laser gehärtet, und ein sehr detailliertes Modell einer japanischen Burg aus hochgefrorenem Tintenfisch usw.

Das Unternehmen plant, Sushi Singularity irgendwann im Jahr 2020 in Tokio einzuführen. Ihre werden nicht die ersten Sushi-Roboter sein, die in Japan auf den Markt kommen: Der Lebensmittellieferdienst Ride On Express stellte 2017 Sushi-Delivery-Roboter im Land vor. Über die weiteren Entwicklungen des Unternehmens berichten wir auch in Zukunft im kostenlosen 3D-grenzenlos Newsletter (hier abonnieren).

Einblicke in die Lebensmittel der (japanischen?) Zukunft von Open Meals

Allevi Launches Bioink For Multi-layered Skin Printing

One of the most promising applications of bioprinting is that of printing skin for medical conditions and research. While devices for printing skin cells have made leaps and bounds in recent years, there is one aspect they lack. Researchers have long been trying to produce cells that match the proper structure of the genuine article. This […]

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3D-Drucker-Hersteller Markforged erhält 82 Millionen US-Dollar Finanzierungskapital

Markforged 3D-Drucker

Das bekannte 3D-Druck-Unternehmen Markforged hat in einer Finanzierungsrunde 82 Millionen US-Dollar (rund 72,5 Millionen Euro) erhalten. Geführt wurde diese von Summit Partners, einer Private-Equity Investmentgesellschaft aus Boston. Beteiligt waren laut einem Artikel auf Globenewswire.com Firmen wie Matrix Partners, Microsofts Risiko Fond M12, Next 47 und Porsche SE.

Expandieren und die Fertigungsindustrie revolutionieren

Das Unternehmen ist seit seiner Gründung 2013 deutlich gewachsen. Mit dem Kapital möchte Markforged weiter global expandieren, seine Position stärken, neue Produkte voranbringen und die Fertigungsindustrie neu gestalten. Geplant sind 3D-Drucker, die für die industrielle Massenproduktion einsetzbar sind aber auch neue Materialien die diesem Anspruch gerecht werden. Mit den 3D-Druckern von Markforged kann man hochfeste Teile zu einem günstigen Preis fertigen. Der 3D-Druck von Metall- oder Kohlefaserteilen ist mit diesen 3D-Druckern deutlich wirtschaftlicher als er bisher war.

Markforged 3D-Drucker
Modell eines Markforged 3D-Druckers. (Bild: © Markforged)

Markforged überzeugt nicht zum ersten Mal Unternehmen von sich. Zahlreiche Investoren haben ihr Geld und ihr Vertrauen in Markforged gesteckt. Mit den Modellen X3 und X5 hat das Unternehmen im Sommer 2017 zwei neue industrielle 3D-Drucker vorgestellt. Das amerikanische Wirtschaftsmagazin Forbes hat Markforged im letzten Jahr in seiner Next-Billion-Dollar-Startup – Liste aufgeführt.

» Lesen Sie auch: Über 30 Investitionen in 3D-Druck-Unternehmen der letzten Monate

China Buys its First Additive Industries MetalFAB1 3D Printer

Sinsun-Tech Corporation Ltd recently brokered the first sale of an Additive Industries MetalFAB1 3D printing system to a Chinese customer. Additive Industries, a Dutch company that specializes in industrial metal 3D printing, won the bid to work with the Maritime Equipment Technology Institute of Jiangsu University of Science & Technology to research and develop heat […]

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Gerichtsverhandlung wegen Besitz einer Waffe aus dem 3D-Drucker

Waffenteile von Defense Distributed entworfen

Ein britischer Mann steht unter Verdacht, zwei Schusswaffen mit dem 3D-Drucker gefertigt zu haben. Der Londoner Student Tendai Muswere, 25, musste sich am 20.3.2019 vor dem Amtsgericht Westminster wegen Waffendelikten verantworten. Dabei handelt es sich um den 3D-Druck eines James R Patrick PM522 Washbear Revolvers und einer Reprringer V3 Hexen pepper-box Handfeuerwaffe.

3D-Drucker lassen sich für fast alles nutzen, von Lebensmitteln bis hin zu Häusern und mehr. Die erste 3D-Druckpistole erschien 2012 und Pläne und Designs werden laufend weiterentwickelt. Die 3D-gedruckte Pistole besteht zwar aus Kunststoff, kann aber durchaus konventionelle Kugeln abfeuern. Eine der Kunststoffkonstruktionen verwendete einen Nagel als Schlagbolzen.

Waffenteile von Defense Distributed entworfen
3D-gedruckte Waffen sind eine Gefahr, wenn sie in die falschen Hände kommen. Dank dem Kunststoff bleiben sie im Gegensatz zu „herkömmlichen“ Waffen oft unentdeckt (Bild © Bob Daemmrich / Texas Tribune).

In diesem Fall wird zum ersten Mal ein Gericht in Großbritannien wegen Besitzes von 3D-Druckwaffen tätig. Der Fall wurde an das Southwark Crown Court übergeben. Der Angeklagte wurde auf Kaution freigelassen.

Eine französische Werbeagentur hat sich etwas einfallen lassen, um 3D-gedruckte Waffen zu bekämpfen. Sie haben eine hohe Zahl an Bauplänen für derartige Waffen verändert, sodass sie im ausgedruckten Zustand nicht mehr von Nutzen sind. Waffen aus dem 3D-Drucker pulsieren schon seit einigen Jahren die Gemüter. So haben wir vom 3D-grenzenlos bereits 65 Berichte über die Waffen aus dem 3D-Drucker veröffentlicht.

Allevi launches bioink kit for 3D printing multi-layered skin cells

Philadelphia-headquartered 3D bioprinting company Allevi has launched the Skin Bioink Kit. A material package, this kit is to be used in conjunction with its 3D bioprinters to produce patches of skin. It aims to allow tissue engineers to design multi-layered skin patches that are more akin to natural human skin. According to Allevi’s website, “Skin […]