Monthly Archives: Mai 2018

HP mit starkem Quartal bei 3D-Druckern

HP Jet Fusion 300 / 500

HP LogoDer US-Technologiekonzern HP Inc. verzeichnete in seinem sechsten Quartal ein zweistelliges Wachstum. Das Quartal sei für das eigene 3D-Drucker-Geschäft „eindrucksvoll gewesen“, berichtete der CEO Dion Weisler auf einer Analysten-Konferenz, schreibt „ChannelObserver“ auf seiner Website.

Einige der größten Hersteller der Welt würden gerade mit HP-3D-Druckern aufrüsten. Die HP Jet Fusion-3D-Drucker stellte der Konzern erstmals im Mai 2016 auf der 3D-Konferenz PRINT vor. Seither beobachtet die Technologie- und speziell 3D-Druck-Branche die Aktivitäten von HP auf dem Markt für 3D-Drucker sehr genau und mit großer Spannung.

Gewinn in Zahlen

HP Jet Fusion 300 / 500
Die neue 3D-Drucker-Serie HP Jet Fusion 300 / 500 von Hewlett Packard ermöglicht den 3D-Druck in Schwarz, Weiß und in Farbe (Bild © HP).

Seinen Umsatz konnte HP um 13 Prozent auf 14 Milliarden US-Dollar (ca. 12 Mrd. Euro) steigern, während sich der Gewinnsprung bei 15 Prozent lag und in 964 Millionen US-Dollar (ca. 864 Millionen Euro) resultierte. Das Druckergeschäft wuchs um 11 Prozent auf 5,24 Milliarden US-Dollar und entspricht umgerechnet 4,49 Milliarden Euro.

Das PC-Geschäft konnte seinen Umsatz um 14 Prozent auf 8,67 Milliarden US-Dollar (ca. 7,42 Mrd. Euro) erhöhen. Die Erwartungen der Analysten seien deutlich übertroffen worden, die mit einem Quartalsumsatz von 13,57 Milliarden US-Dollar (ca. 11,61 Mrd. Euro) gerechnet hatten. Der Commercialbereich im Druckergeschäft verbuchte dank der Übernahme des Druckergeschäfts von Samsung ein Plus von 27 Prozent. Im Februar erst kündigte HP eine Offensive bei 3D-Druckern an. Bleiben Sie mit einem Newsletter-Abonnement stets über die weitere Entwicklung von HP und anderen 3D-Druck-Unternehmen weltweit auf dem Laufenden.

INTAMSYS secures series A funding for Industry 4.0 industrial 3D printer development

Industrial 3D printing system and material developer INTAMSYS has successfully secured an undisclosed amount of Series A funding. The round was led by venture capital firm CWB Capital, whose mission it is to create “a sustainable smart manufacturing ecosystem” between China, Hong Kong, and global technology. According to INTAMSYS CEO Charles Han, the money raised will […]

Interview: Ed Sells, RepRap ‘opened up a multi-billion dollar industry now known as 3D printing’

This week marks the 10th anniversary of the RepRap project. At 3D Printing Industry we’re interviewing some of the earlier pioneers and leading figures in the open source and FFF 3D printer world. Ed Sells became involved in the very early days of the RepRap project when he was a studying at the University of […]

Neues Herstellungsverfahren für FVK-Prototypen und zur Kleinserienfertigung gewinnt dank Laserscanner an Flexibilität

Abbildung einer bestehenden Anlagetechnik, in die der Laserscanner integriert wird

Das Institut für Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen arbeitet zusammen mit Projektpartnern im Rahmen des BMBF-Verbundprojekts „LightFlex“ an einem neuen auf Photontik basierenden Fertigungsverfahrens zur Erhöhung der Flexibilität und geometrischen Komplexität für die Prototypen-, und Kleinserienfertigung. Der Schwerpunkt des Herstellungsprozesses bildet das Füge- und Umformverfahren einer vorab additiv hergestellten Polyamid-Funktionsstruktur mit faserverstärkten thermoplastischen Kunststoffen (TP-FVK).

Die TPFVK-Komponente, wie zum Beispiel ein Organoblech, wird in einem Infrarotstrahlerfeld erwärmt und zugleich die oberflächennahe Aufheizung der additiv gefertigten Strukturen mit einem 1 Kilowatt Laser der Laserline GmbH aus Mühlheim-Kärlich durchgeführt. Der Laser wurde mit einem 3D-Laserscankopf der Arges GmbH aus Wackersdorf (Bayern) kombiniert und ermöglicht eine Verschiebung des Lasers in alle Richtungen. Auf diese Weise wird eine definierte, oberflächennahe Aufschmelzung auch bei komplexen und unebenen Geometrien gewährleistet.

Abbildung einer bestehenden Anlagetechnik, in die der Laserscanner integriert wird
Mit dem Laserscanner wird der Herstellprozess von FVK-Prototypen flexibilisiert (Bild © IKV).

Als die Integration des Lasers und Laserscankopfes in die am IKV existierenden Thermoformlinie abgeschlossen war, befassen sich die Wissenschaftler nun mit dem Zusammenspiel unterschiedlicher Prozessparameter und ihre Auswirkungen auf die Qualität des Endprodukts. Zum Beispiel ist der Einfluss der Strahlertemperatur, Heizbeginn, Aufheizzeit, Laserleistung, Anzahl der Überfahrten und Überfahrgeschwindigkeit interessant.

Das Verfahren ermöglicht es, zum ersten Mal individuelle faserverstärkte Bauteile selbst in kleinen Mengen wirtschaftlich herzustellen. Eine interessante 3D-Drucktechnologie hat auch die Swinburne University of Technology entwickelt, über die Sie hier mehr erfahren können. Gerne bieten wir Ihnen auch eine Übersicht aller neuen additiven Fertigungsverfahren. Abonnieren Sie auch unseren kostenlosen Newsletter und bleiben Sie auf dem Laufenden (hier abonnieren).

Der größte am Markt verfügbare Delta 3D-Drucker

größte delta 3d drucker 300x160 - Der größte am Markt verfügbare Delta 3D-Drucker

Der niederländische Hersteller Tractus3D produziert den größten kommerziell erhältlichen Delta-3D-Drucker. Mit seinem Bauvolumen von bis zu 2,1 Meter Höhe und 1 Meter Durchmesser bietet der T3500 3D-Drucker großformatige industrielle 3D-Drucklösungen. Groß, schnell und präzise Tractus3D ist führend unter den Anbietern von kommerziell erhältlichen großen Delta-3D-Druckern. Der Tractus3D T3500 ist der größte, vor allem in der [...]

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New Yorker Architekturbüro verwendet 3D-Druck zur Fertigung komplexer Ornamente

3D-gedrucktes Ornament an Wand gelehnt

Das New Yorker Architektur- und Ingenieurbüro EDG setzt den Voxeljet VX1000 3D-Drucker zur Fertigung architektonischer Ornamente ein. Gedruckt werden Hohlform-Kunststoffformen für Ornamente, die einfach reproduzierbar sind. Basierend auf 3D-Scans, 3D-Laserscans, Renderingsoftware und algorithmischer Modellierungsprogramme lassen sich Ornamente aller Art mit dem 3D-Drucker herstellen.

Die ersten Prototypen-Kunststoffformen fertigte EDG mit einem Makerbot Replicator Z18 3D-Drucker. Die Hohlformen dienen dazu, Verzierungen entsprechend dem Bedarf leicht und zu geringen Kosten wiederherzustellen.

3D-Drucker Voxeljet VX1000 3D-Drucker

Wie EDG in einem Beitrag laut „Architects Paper“ erklärte, habe man sich bei Hohlform-Kunststoffformen für Wirtschaftlichkeit entschieden. Sie sollen mit normalem und gefärbtem Beton gefüllt werden können. Gründliche Experimente führten zu einem perfekten Gleichgewicht zwischen Effizienz, Materialkosten und Festigkeit, sodass die Formen problemlos reproduziert werden können.

Die finalen Prototypen entstanden mit einem Voxeljet VX1000 3D-Drucker. Die Formen aus Kunststoff wurden zum Abschluss mit einem lasergeschnittenen Drahtgeflecht versehen. Zerstörte oder beschädigte Ornamente können basierend auf den Kunststoffformen innerhalb von 24 Stunden vor Ort additiv hergestellt werden.

3D-gedrucktes Ornament an Wand gelehnt

Das Unternehmen wurde vom baldigen Abriss der 574 Fifth Avenue inspiriert, kostengünstige Ornamente per 3D-Drucker herzustellen. Laut EDG lassen sich Fassadenverzierungen im klassischen Stil auf dem heutigen Stand der Technik unmöglich herstellen, weil die Kosten dafür zu hoch wären. Die neue Art der Ornamentfertigung erlaubt es Bauträgern, die künstlerischen Verzierungen preisgünstig zu produzieren.

Der 3D-Druck erwies sich schon oft im Hausbau als nützlich. Mit Hilfe dieser Technologie hat das Unternehmen Be more 3D in Spanien einen kompletten Bungalow in nur wenigen Stunden erbaut. Das US-Startup ICON plant ebenso, Häuser in wenigen Stunden zu drucken, für erstaunlich günstige 4000 Dollar. Wir werden sehen, wie sich die 3D-Drucktechnologie im Bauwesen weiter entwickelt. Abonnieren Sie für alle News weltweit unseren kostenlosen 3D-Druck-Newsletter.

Perstorp AB und 3D4Makers gründen ElogioAM, um gemeinsam neue Hochleistungs-Filamente für die industrielle Anwendung auf den Markt zu bringen

Perstorp AB und 3D4Makers gründen „ElogioAM„, um gemeinsam das „erste 3D-Filament der fünften Generation“ auf den Markt zu bringen.
Vor kurzem stellte das Unternehmen German RepRap ein neues Hochtemperatur-Filament vor, das sich für den industriellen 3D-Druck besonders gut eignet. Es ist auch üblich, dass zahlreiche Unternehmen aus unterschiedlichen Spezialgebieten eine Partnerschaft eingehen, um ein neues 3D-Druck-Filament auf den Markt zu bringen und wichtige Projekte zu unterstützen – wie im folgenden Beispiel.

3d4Makers LogoPerstorp AB ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Chemie und 3D4Makers gilt als ein namhafter Hersteller von Hochleistungs-3D-Druck-Filamenten. Diese zwei Unternehmen unterzeichneten eine Gemeinschaftsunternehmen-Vereinbarung, um ElogioAM zu gründen und so neue Materiallösungen auf den Markt der additiven Fertigungsindustrie zu bringen. Dank der Zusammenarbeit beider Unternehmen, die Spezialisten im Umgang mit Chemikalien bzw. Polymeren sind, schaffte es ElogioAM das weltweit erste 3D-Filament der fünften Generation unter den Namen Facilan ™ auf den Markt zu bringen. Dieses Filament ermöglicht jetzt Anwendungen, die zuvor mit anderen 3D-Druckmaterialien nicht möglich waren.

Laut einem Pressebericht von Perstorp wurde ElogioAM mit dem Ziel gegründet, eine echte Entwicklung der additiven Herstellungsfähigkeiten für Verbrauchermärkte, anspruchsvolle Industrie, Modellierung, fortgeschrittenes Prototyping, Orthesen, Mode und Medizin zu ermöglichen. Das Unternehmen hat mit dem neuen Filament Facilan seine einzigartige Produktpalette erweitert und ist jetzt für größere Herausforderungen im Bereich der 3D-Drucktechnologien bereit. Facilan wurde entwickelt, um bisherige Erwartungen der 3D-Druckindustrie zu übertreffen.

Hohe Zug- und Schlagfestigkeit

Facilian C8 Filamentrolle

Die mit Facilan C83D-gedruckten Komponenten  haben im Vergleich zum ABS-Filament eine höhere Zug- und Schlagfestigkeit. Derzeit sind weitere Forschungen und Entwicklungen im Gange, um neue 3D-Drucklösungen auf den Markt zu bringen. Facilan PLC 100 hingegen ist ein reines Polycaprolacton Filament, das bei künstlichen Muskeln und Implantaten von Forschern verwendet wird. Das Materialportfolio von Facilan hat ein bestimmtes Ziel – die weltweit innovativste Kollektion von 3D-Druck-Filamenten auf dem Markt zu besitzen. Mit Facilan und dem 3D-Druck ist eine bessere Zukunft möglich.

Die leitende Vizepräsidentin für Innovation bei Perstorp, Marie Grönborg, äußerte sich zu der Zusammenarbeit: „Ich bin stolz darauf sagen zu können, dass Perstorp und 3D4Makers ihre Kräfte bündeln, um den nächsten Schritt in der Entwicklung hochwertiger Filamente für additive Herstellungstechnologien zu unternehmen. Perstorp und 3D4Makers haben nach der erfolgreichen Partnerschaft mit der Gründung von ElogioAM den nächsten natürlichen Schritt gemacht und beschleunigen so die Einführung von hochwertigen 3D-Druck-Filamenten.“

Es bleibt zu hoffen, dass aus dieser Zusammenarbeit mit bahnbrechenden Entwicklungen hervorgehen und die Auswahl an 3D-Druck-Filamenten oder anderen 3D-Drucker-Materialien in den nächsten Jahren noch umfangreicher wird. Um weitere Berichte über Fortschritte in der additiven Fertigungsindustrie zu erhalten, empfehlen wir Ihnen unseren kostenlosen Newsletter zu abonnieren.

Thanks to MIT and Harvard brains can now be 3D printed by the pixel

A collaboration between MIT’s Mediated Matter Lab and the Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering at Harvard University has yielded an image processing method that makes 3D printing patient-specific medical models a cinch. While accurate, and ready-sliced for 3D printing, manually processing MRI and CT scan data is a laborious process, typically done over the course […]