Monthly Archives: Januar 2018

Metall-3D-Druck von Desktop Metal auf METAV 2018 zu sehen

Auf der METAV 2018 präsentiert das in Bayern ansässige Unternehmen encee den innovativen 3D-Metalldrucker der US-Firma Desktop Metal. Der Metalldrucker arbeitet in einem dreistufigen Prozess, der mit legierten wie hochlegierten Stahlsorten genauso funktioniert, wie mit Edelstahl, Kupfer oder Nickel-Cobalt-Legierungen.

Das s.g. Studio System extruhiert im Schichtsystem in Wachs befindliche Metallstäbe zum gewünschten Bauteil. Dieses „Green Part“ genannte Bauteil wird im Anschluss in einer Reinigungsstation vom Wachs befreit. Im Anschluss wird das Bauteil von einem Sinterofen erwärmt, bis das Metall zu einem vollständig dichten Teil ohne Eigenspannung im Gefüge verschmolzen wurde.

Studio System von encee
Mit Studio System präsentiert encee den Metalldrucker von Desktop Metal auf der METAV in Düsseldorf (Bildquelle © encee CAD/CAM Systeme GmbH).

Auf diese Weise können Metallobjekte mit maximalen Abmessungen von 255 x 170 x 170 mm direkt in Büros oder Design Studios hergestellt werden. Stützmaterialien lassen sich von Hand entfernen, das Material schnell wechseln und alle Arbeitsabläufe laufen ohne Fremdgeräte ab.

Die einzelnen Phasen der Prozesse werden von einer intelligenten Software unterstützt und geschieht zu 100 Prozent automatisiert. Basierend auf einem CAD-3D-Modell können Anwender benutzerfreundlich ein fertiges metallisches Bauteil mit dem Studio System herstellen. Nach Herstellerangaben werde sich die neue Technologie wegen ihrer Vorteile im Vergleich zum Lasersintern flink durchsetzen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Im Rahmen der METAV zeigt encee außerdem sein umfassendes Lösungsportfolio, welches die vollständige Prozesskette vom Entwurf bis zum fertigen 3D-Druck-Bauteil beinhaltet. Das Angebot besteht aus dem 2D-CAD-System ZWCAD und dem 3D CAD/CAM-System ZW3D. 3D-Drucker von Stratasys Polyjet und Makerbot werden ebenfalls, vom 20. bis 24. Februar 2018, am Stand F37 in Halle 15, auf der METAV von encee CAD/CAM-Systeme GmbH vorgestellt.

In Kürze: EOS erweitert Kapazitäten, Arcam Börsenabgang, Aurora Labs & CSIRO

EOS erweitert Produktionskapazitäten für 3D-Drucker EOS hat die Produktion seiner Systeme von Krailling nach Maisach, westlich von München, verlagert und dabei seine Kapazitäten erweitert. Auf einer Fläche von 9.000 Quadratmeter können bis zu 1.000 Systeme pro Jahr hergestellt werden. EOS kommt damit der verstärkten Nachfrage seiner industriellen 3D-Drucker nach. Gleichzeitig kann das Unternehmen auf Basis […]

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SLAC perfect recipe for metal 3D printing under investigation by Lawrence Livermore and Dept. of Energy

From speaking to researchers in metal 3D printing, it’s clear that innovation is driven by perfection. No matter what the application, from large-scale airplane components to lightweight turbine blades, the goal is to 3D print a flawless piece of metalwork. Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) in California, has been a key driver of such developments, […]

Belgian Company Aerosint Develops First Commercially Available Multi-Powder SLS Printer

At a time of growing interest in laser printing technologies, Aerosint appears to be cashing in on the trend. The Belgium-based manufacturer are currently awaiting patent approval on their multi-powder SLS printing technology. If the technology does pass, they will have created the first multi-material powder bed 3D printing process. Aerosint have clarified that the printer […]

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GlassesUSA launches free glasses frame designs for 3D printing with artist Janne Kyttanen

Will you be 3D printing frames at home in the near future? Online eyewear retailer GlassesUSA.com seems to think so. The company has released free .stl and .obj files for 3D printed glasses frames, together with instructions on how to print them and fit prescription lenses. The eyewear accessories were created by artist Janne Kyttanen, and […]

Aerosint entwickelt Multi-Pulver SLS 3D-Drucker

Das Unternehmen Aerosint aus Belgien hat eine Technologie zur selektiven Pulverdosierung entwickelt, welche den SLS 3D-Druck mit mehreren Pulvern ermöglicht. Dies soll unter anderem zu deutlichen Einsparungen bei Materialkosten führen, was den SLS-Druck mit teureren Materialien wie PEEK wirtschaftlich machen könnte. Das Projekt wurde ursprünglich vom Startup MAKEIT in 2015 initiiert und über 21 Monate […]

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Künstlerin präsentiert in Berlin 30 Portraits von Chelsea Manning aus dem 3D-Drucker

Die US-Künsterin Heather Dewey-Hagborg fertigte basierend auf DNA-Spuren per 3D-Drucker Portraits der Whistleblowerin Chelsea Manning an, die jetzt auf der Messe „Transmediale“ in Berlin zu sehen sind. Im Jahr 2015 hatte Manning als Mitglied der US-Streitkräfte geheime Videos und Dokumente der Enthüllungsplattform Wikileaks übermittelt und kam dafür mehrere Jahre ins Gefängnis.

Zu dem Zeitpunkt wollte die Zeitschrift „Papers“ ein Gespräch zwischen Chelsea Manning und anderen Whistleblowern veröffentlichen. Sie durfte wegen der strengen Haftbedingungen keine Journalisten empfangen, weshalb „Papers“ die Künstlerin Heather Dewey-Hagborg mit der Anfertigung eines Konterfeis der Whistleblowerin beauftragte.

3D-Portraits von Chlesea Manning
Auf Grundlage von DNA-Spuren fertigte die Künstlerin Heather Dewey-Hagborg diverse Konfeie von Chlesea Manning (Bild © Courtesy of Heather Dewey-Hagbor).

Im Gefängnis hatte sich Manning zu einer Geschlechtsumwandlung vom Mann zur Frau entschieden. Die verfügbaren Bilder stammten aus der Zeit vor der Verhaftung und entsprachen nicht mehr ihren Aussehen, weshalb die Künstlerin auf Basis von DNA-Spuren 3D-Portraits herstellte. Als DNA-Spuren dienten ihr Abstriche der Wange und Haare, aus denen die DNA extrahiert, Teile daraus sequenziert und analysiert wurden, um daraus mit einem 3D-Drucker entsprechende 3D-Portraits zu fertigen. Wie wir im Juni 2017 berichteten, können digital übermittelte Gensequenzen für den biologischen 3D-Druck konvertiert werden.

Auf dem jährlichen Medienkunstfestival Transmediale sind seit dem heutigen Mittwoch insgesamt 30 der 3D-Konterfeis von Chelsea Manning unter dem Titel „A Becoming Resemblence“ ausgestellt. Das diesjährige Festivalmotto lautet „Face-value“, wobei Value für Nennwert steht. Die Ausstellung findet in der Ausstellungshalle statt, jedoch sind die Ausstellungsstücke durch die Glaswand nicht sichtbar.

Die Kunstobjekte wurden in einer Art Containerarchitektur versteckt und basieren auf Freihäfen oder Freilager, in denen weder Zölle noch Einfuhrumsatzsteuer erhoben werden. Freihäfen sind umzäunte separate Gebiete innerhalb eines Landes. Das Freilager der Transmediale zeigt zehn Kunstarbeiten.

Report: 3D Printing has greater potential than Genome Editing, Augmented Reality

A new report by Lux Research ranks 3D printing as one of the most important technologies to watch in 2018. Andrew Stockwell, Senior VP of Research, Product & Operations at Lux said, “We looked at traditional industry approaches to predicting technology innovations to watch, and they were all based on intuition, surveys of industry executives, […]