Monthly Archives: August 2017

Jabil becomes first commercial customer of DragonFly 2020 3D printer

3D printed electronics company Nano Dimension (NASDAQ: NNDM) has announced its first commercial partnership with global manufacturing services firm Jabil (NYSE: JBL). The agreement is the start of Nano Dimension’s aforementioned sales transition period outlined by company CEO Amit Dror alongside Q2 2017’s financial results. Rapid adoption of new manufacturing technologies In a bid to […]

Layer One teases new FDM-SLA combo 3D printer: the Atom 3

Taiwan 3D printer manufacturer Layer One seems to have something new up its sleeve, something that certainly has us intrigued. Known primarily for its delta-style Atom FDM 3D printing systems, the company claims to be developing a new 3D printer which would combine both FDM and stereolithography (SLA) in a single machine.

XYZprinting combines inkjet and FDM: the da Vinci Color 3D printer pricing and technical specifications

XYZPrinting, developer of the da Vinci line of 3D products, has announced the launch of a new full-color 3D printer. Aptly named, the da Vinci Color is capable of 3D printing 16 million shades from the CMYK color profile, all from your desktop. Full color 3D printing The da Vinci Color is the world’s first […]

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3D-Druck-Technologie ermöglicht die digitale Verwahrung der Büste des Pharaos Echnaton

Eine Büste von Pharao Echnaton befindet sich im August Kestner Museum in Hannover. Bisher musste man das Museum besuchen, sich durch Menschenmengen quälen, um sich dann vor einem Glaskasten die Büste ansehen zu dürfen. Dank des 3D-Scans ist künftig nicht mal mehr eine Reise nach Hannover nötig.

Die Büste von Echnaton, der auch als Amenhotep IV. bezeichnet wurde, ist sehr alt. Sie wurde mit einer Krone aus Kalk in den Ruinen Hermopolis gefunden und stammt wohl aus der 18. Dynastie aus dem letzten Abschnitt der Regentschaft Echnatons.

Originalbüste des Pharaos Echnaton
Die Originalbüste des Pharaos Echnaton / Amenhotep IV. (Bild: © hannover.de)

Gemeinsam mit der deutschen Firma Formwerk3D hat man diese Büste nun digitalisiert. Dabei kamen unterschiedliche Gerätschaften zum Einsatz, unter anderem der Artec Eva-M Strukturlicht-3D-Scanner, ein Gerät zur Bildmessung und RTI.

Die niedrige Auflösung des Artec 3D-Scanners wurde genutzt, um die eigentlichen Dimensionen der Büste zu erfassen. Damit ließen sich die Scans später besser vermessen. Für hochauflösende Bilder der Büste kam ein Gerät zur Bildmessung zum Einsatz. Im Studio von Formwerk3D wurden die Aufnahmen zusammengesetzt und weiterbearbeitet.
Mit dem RTI, dem Reflectance Transformation Imaging, erhielt man ein feines Relief der Oberfläche. Es entstand quasi ein 2,5D Model der Büste. Um ein präzises Modell der Oberfläche zu bekommen, kam eine stationäre Kamera zum Einsatz. Das helle Licht über der Büste beleuchtete jeden Bereich, den die Kamera dann auffing.

Renderbild des Pharaos Echnaton
Schattiertes Renderbild der Büste des Pharaos Echnaton. (Bild: © formwerk3d.com)

Mit dem 3D-Scan kann man die berühmte und empfindliche Büste digital verwahren, ohne Schäden zu riskieren. Alle Scans wurden in wenigen Stunden erledigt, sodass das Artefakt wieder schnell ins sichere Museum zurückkonnte.

Zugriff auf 3D-Modelle von überall auf der Welt

Dank des 3D-Scans kann die Büste von vielen Wissenschaftlern überall auf der Welt gleichzeitig untersucht werden. Man muss nicht warten, bis man das Original vor sich hat. Auch ist eine sehr genaue Untersuchung möglich, ohne Gefahr zu laufen, dass die Büste beschädigt wird.
Es können neue Darstellungen und Bilder der Büste gefertigt werden, ohne sie zu bewegen.

Wer sich für die Büste interessiert, kann sie sich online ansehen, eine lange Anreise ist nicht mehr nötig. Derartige Modelle können plattformunabhängig präsentiert werden, wodurch man neugierig auf das Original wird.

Ansicht der gescannten Büste von hinten
Hier ist ein vom hinteren Teil der Büste gefertigtes schattiertes Renderbild zu sehen. (Bild: © formwerk3d.com)

Im Museum ist das 3D-Modell ebenso nützlich. Es kann aus jedem Winkel bestaunt werden, während das Original daneben steht. Für Sehbehinderte können greifbare 3D-Drucke erstellt werden, damit sie die Büste auch erleben können. Exakte Miniaturen dieser Büste kann man dann im Geschenkeshop verkaufen.

Nicht nur das August Kestner Museum folgt dem Trend, alte Artefakte und berühmte Werke auf diese Art zu digitalisieren. In Japan möchte man das ebenso mit buddhistischen Statuen und kulturellen Artefakten handhaben. Und in Syrien kann man dank dieser Technik vom IS zerstörte antike Monumente rekonstruieren. Wertvolle Kunstwerke im Mossul Museum im Irak konnte dank dieser Technologie ebenso rekonstruiert werden.  Dass Museen auch für Sehbehinderte interessant werden können, haben uns Artec 3D und 3DZ.it bereits in Italien bewiesen.