Monthly Archives: April 2017

Forscher entwickeln auflösbaren Support für Metall 3D-Drucker

Support Strukturen werden bei den meisten 3D-Druckverfahren benötigt, besonders praktisch sind dabei Materialien die nach dem Drucken einfach aufgelöst werden können. Forscher der Pennsylvania State University und der Arizona State University haben jetzt ein Verfahren entwickelt, das solche Support-Strukturen für Metall 3D-Druck ermöglicht. Das verwendete Verfahren funktioniert dabei eigentlich relativ simpel: Das 3D-gedruckte Bauteile aus Edelstahl wird in […]

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Forscher kreieren solarbetriebenes 3D-Drucksystem für Entwicklugsregionen

Ein Forscherteam der australischen Deakin University School of Engineering entwickelt ein solarbetriebenes 3D-Drucksystem, welches in Entwicklungsregionen eingesetzt werden kann, um die Hygiene- und Sanitärversorgung aus Kunststoffabfällen zu produzieren. Die großen Massen an Plastikmüll tragen wesentlich zur Land- und Wasserverschmutzung in vielen Entwicklungsregionen bei, was das Leben für Anwohner erschwert. Ein neues Projekt genannt 3D WASH […]

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MIT Rocket Team testet 3D-gedruckten Raketenantrieb

Das Rocket Team des MIT hat einen 3D-gedruckten Antrieb für Raketen mit einem Markforged 3D-Drucker hergestellt und anschließend erfolgreich getestet. Beachtlich ist, das der Antrieb für die Rakete nicht aus Metallen bestand sondern aus herkömmlichen Kunststoff, der kostengünstig 3D-gedruckt werden kann. Mit dem Markforged Mark Two 3D-Drucker wurde für den Test Onyx Nylon verwendet. Das […]

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RAMLAB des Hafen Rotterdams präsentiert erste 3D-gedruckte Schiffsschraube – Update

Das Port of Rotterdam Additive Manufacturing Fieldlab (RAMLAB), welches vergangenes Jahr gegründet wurde, hat in Zusammenarbeit mit Autodesk die erste Schiffskomponente mittels Additiver Fertigung hergestellt. 29.04.2017: Der Schiffspropeller ist in einem Hybrid-Fertigungsprozess entstanden der Wire & Arc Additive Manufacturing (WAAM) – basierend auf dem Prinzip des Lichtbogenschweißens – mit subtraktiven Verfahren wie CNC-Fräsen und Schleifmethoden kombiniert. Rotterdam ist Europas größter […]

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Risikos und Regulierungen im medizinischen 3D-Druck -MWS 2017

In seinem Vortrag „Patient Murphy, What to do when things go wrong“, am Materialise World Summit 2017 Kongress, beschäftigte sich der MSc, PhD und Medical Product Director von Materialise, Peter Verschueren mit den Risiken und Regulierungen im medizinischen 3D-Druck. Er stellte dabei den Fall „Murphy“ vor, bei dem Fehler bei der Operation eines 1-Jährigen passiert […]

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Interview mit Joe DeSimone, CEO von Carbon, über die Zukunft des 3D-Drucks

In den US-Medien ist ein interessantes Interview mit Joe DeSimone, CEO vom 3D-Drucker-Hersteller Carbon, erschienen, in dem er über die Zukunft des 3D-Drucks berichtet. Wir möchten hier einmal die wichtigsten Aussagen für Sie zusammenfassen, wie DeSimone die Zukunft von Carbon und des industriellen 3D-Drucks im Allgemeinen einschätzt.

Joe DeSimone
Joe DeSimone: CEO von Carbon (Bild © 3dprint).

Joe DeSimone gründete im Jahr 2013 das Unternehmen Carbon. In einem Interview mit dem US-Magazin 3Dprintingindustry.com gibt er Einblicke in das Adidas Projekt, die Verwendung von Meta-Materialien und warum der pulverbasierte 3D-Druck Probleme bekommen wird.

Carbon macht seit nunmehr über 3 Jahren immer wieder Schlagzeilen mit seinen Fortschritten in der Druckgeschwindigkeit additiver Herstellung (Übersicht aller Nachrichten). Angeblich haben sie den „Code geknackt“, wie man schnell und trotzdem hochqualitativ dreidimensional drucken kann. Daraus soll noch eine Zusammenarbeit mit BMW und General Electric entstehen. Ford, Oracle und Adidas nutzen schon mit „CLIP“ das High-Speed-Verfahren und industriellen 3D-Druck von Carbon.

3D-Drucker
Die SpeedCell Fabrik für schnelle 3D-Drucke (Bild © Carbon).

„Schafft das Prototyping ab“

Durch den rasant schnellen Druck soll das Prototyping eingespart werden. Designer und Ingenieure schaffen häufig kreative Entwürfe, die jedoch nicht vergrößert werden können. Mit Adidas hat Carbon gleich begonnen verschiedene Versionen eines Schuhs zu drucken. Damit kann das neue Produkt schneller auf dem Markt eingeführt werden. Und die Produktion verlagert sich zurück in das Land, in dem verkauft werden soll.

DeSimones jahrelange Erfahrungen bringen ihn zu der Erkenntnis, das Prototyping zu stoppen und sich auf die Produktion zu konzentrieren. Dafür braucht es Qualität, Geschwindigkeit und Reproduzierbarkeit. Die Wechselwirkung zwischen Hardware, Software und Materialien muss dokumentiert werden. Dafür soll im Projekt mit Adidas ein Algorithmus entstehen, der auf jahrelanger Datensammlung des Unternehmens und dem Finite Element Analysis-Tool (FEA) von Carbon basiert. Dabei kann jeder Schritt in der Produktion verfolgt und nachvollzogen werden. Das ist eine Weiterentwicklung für den Kunden.

3D-gedrucker Schuh
Der Adidas Schuh aus dem 3D-Drucker (Bild © Carbon).

Das Geheimnis hinter einer hohen Druckgeschwindigkeit additiver Fertigung ist die Software-Kontrolle über chemische Flüssigkeiten. Flüssigkeiten sind skalierbar, veränderbar, manipulierbar. Man kann sie mischen um gewünschte Eigenschaften zu erhalten. Die chemische „Wundermischung“ wird dann mit Licht und Wärme bearbeitet. So wurden auch die neuen Adidas Schuhe mit dem 3D-Drucker hergestellt.

3D-Druck Flüssigkeit
Die chemische Flüssigkeit wird im 3D.Drucker mit Licht und Wärme bearbeitet (Bild © Carbon).

Diese hochkomplexen Tools sollen natürlich nicht nur für Schuhe verwendet werden, sondern für Autos, Flugzeuge und in der Medizin Anwendung finden. Weitere Zukunftsaussichten für den 3D-Druck und Carbon, liegen in Meta-Materialien aus einem Elastomer und Gitterstrukturen. Das wurde vielseitig belächelt, doch der CEO von Carbon ist sehr davon überzeugt dass sich solche Meta-Materialien durchsetzen werden. Ohne Gitter wären Biomimikry, Gebäude und Brücken nicht möglich. Sein akademischer Hintergrund und seine Erfahrung geben DeSimone Sicherheit.

Wir von 3d-grenzenlos sind gespannt, wie es weitergeht und ob DeSimone recht behalten wird. Bleiben Sie mit uns gut informiert (Newsletter abonnieren).