Monthly Archives: Februar 2017

Thrinno’s Software Makes Metal Printing Cost Calculation Easier

Belgian start-up Thrinno has developed a software to aid Metal 3D printing firms. The software calculates the cost of metal printing and produces a quotation. It also generates models that users can present to prospective clients. The name of the software is the Thrinno Quotations Tool. The software is poised to save time in producing […]

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How 3D printing helped create Ghost in the Shell robot geisha masks

One of the most anticipated movies of 2017 is without a doubt Ghost in the Shell, the live-action Hollywood adaptation of the immensely popular Japanese media franchise of the same name. The upcoming film, based on the stellar 1995 animated film, stars Scarlett Johansson (a controversial choice!), and is directed by Rupert Sanders, whose only other feature film directorial credits are for Snow White and the Huntsman (2012).

Type A Machines partners with BriteLab to accelerate Series 1 3D printer production

The work of 3D printer manufacturer Type A Machines is something that we’ve reported on before with a lot of enthusiasm, and the company is poised to continue its success thanks to a new partnership with product development center BriteLab. Type A intends to greatly increase production of its Series 1 3D printer to meet global demand for the award-winning machine, and will be taking full advantage of what BriteLab has to offer, entering into a contract partnership with the facility in San Jose that will streamline the whole manufacturing process, from design to distribution.

Polands first major satellite plant announced, 3D printed prototypes underway

The Polish company SatRevolution S.A. has just announced plans for the country’s first satellite production facility that will collaborate with foreign industry players in the production of small spacecrafts. SatRevolution’s Swiatowid will be the first commercial satellite produced in Poland, with two Rusalka PhoneSat nanosatellites soon to follow. "By the end of 2017, we want to acquire at least 40 million zloty (approximately $10 million USD) to develop a HiPER spectrometer and build a production facility that will make satellites and module satellite components,” said Radoslaw Lapczynski, co-founder of SatRevolution.

UCLA researchers combine 3D printing with machine learning to develop medical sensors

The technique of machine learning, where an algorithm makes predictions based on the data it processes without being explicitly programmed, is an important and wide-reaching area of computing. So the prospect of merging machine learning with 3D printing, as can be seen in a new project by researchers at UCLA, is definitely an exciting one. Using a 3D printed prototype detector with a sensor that can be modified by machine learning techniques, the researchers have demonstrated a new, more efficient way to detect tiny items such as cancer biomarkers, viruses, and proteins. This could improve the treatment and diagnosis of serious infections and diseases.

Französischen Ärzten gelang die erfolgreiche Implantation eines tracheobronchialen Stents aus dem 3D-Drucker

Ärzten des CHU Hospitals in der französischen Stadt Toulouse gelang es weltweit zum ersten Mal, einem Patienten einen 3D-gedruckten tracheobronchialen Airway Stent zu implantieren.

Der Airway Stent wurde gemeinsam mit dem Startup-Unternehmen Anatomik Modeling entwickelt, welches sich auf die Fertigung maßgeschneiderter 3D-Implantate spezialisiert hat.

Der Patient, der das individuell für ihn angefertigte 3D-Implantat erhielt, wurde von den Ärzten nicht näher benannt. Bekannt ist nur, dass es sich um einen 60 Jahre alten Patienten handeln soll, der sich zwei Jahre zuvor im Toulouse University Hospital einer Lungentransplantation unterzog. Nach der OP klagte der Patient über Atemnot und Schwierigkeiten beim Atmen. Bei einer genaueren Untersuchung entdeckten die Ärzte, dass der Bronchus des Patienten verengt und dadurch kontrahiert war, was zur Entwicklung einer Stenose führen konnte. Deshalb wurde eine operative Intervention notwendig.

Schematische Darstellung.
Schematische Darstellung des betroffenen tracheobronchialen Bereichs. (Bild: © anatomikmodeling.com)

Die Ärzte ließen für den Patienten eine maßgeschneiderte Silikon-Tracheobronchialprothese herstellen, bei deren Fertigung der 3D-Drucker zum Einsatz kam. Grundlage für die Fertigung war ein Scan des Bronchus. Eine Form des Implantats wurde 3D-gedruckt und darüber die Silikonelastomerprothese gegossen. Die Implantation der maßgeschneiderten Tracheobronchialprothese erfolgte vor etwa drei Monaten. Nicht nur dieser Patient erholte sich nach der OP sehr rasch, sondern auch drei weitere, die mittlerweile ebenfalls eine solche Prothese eingesetzt bekamen. Zwei weitere Patienten warten derzeit auf diese Operation.

Airway Stent aus Silikon.
Silikonmodell des 3D-gedruckten Tracheobronchial Stents. (Bild: © anatomikmodeling.com)

Derzeit befinden sich die Implantate noch in der experimentellen Phase. Sowohl die CHU-Ärzte als auch Anatomik Modeling gehen davon aus, dass das neue Verfahren bis 2018 kommerziell eingesetzt werden kann, berichtet Anatomik Modeling. Eine Herausforderung stellen dabei die Kosten dar. Benutzerdefinierte Implantate sind naturgemäß teurer als standardisierte Pendants. Trotz alledem werden bereits klinische Studien über den Einsatz von 3D-Tracheobronchialprothesen durchgeführt.

Über die neue Behandlungsmöglichkeit informierten die CHU-Ärzte vor Kurzem im Rahmen einer Veröffentlichung im American Journal auf Respiratory and Critical Care Medicine.

Maker baut funktionstüchtiges Nachtsichtgerät „OpenScope“ mit seinem 3D-Drucker

Der Maker mit dem Namen MacGyver92 hat mit seinem 3D-Drucker und einigen anderen technischen Bauteilen ein funktionierendes Nachtsichtgerät selber gebaut. Das Gerät trägt den Namen „OpenScope“ und wurde als Open Source kostenlos zum Nachbauen im Netz veröffentlicht.

Der innovative Instructables-User MacGyver92 hat ein „Nachtsicht-Monokular“ entwickelt, das mit einem 3D-Drucker nachgebaut werden kann. Das Gehäuse wird aus PLA-Filament gedruckt und erfordert abhängig vom 3D-Drucker bis zu einem Tag Druckzeit.

Bei der Muschel es selbst gebauten Nachtsichtgerätes empfiehlt MacGyver92 als Druckmaterial flexibles NinjaFlex und die Verwendung eines Extruders mit Direktantrieb. NinjaFlex verhält sich wie Gummi, kostet gegenüber PLA-Filament jedoch doppelt so viel. Kostensparende Alternativen sind hier im Handel erhältliche Augenmuscheln aus Gummi oder Silikon, welche allerdings auf das Gehäuse angepasst werden müssten.

Technische Eigenschaften

OpenScope Nachtsichtgerät aus dem 3D-Drucker
OpenScope: Das Nachtsichtgerät kann mit einem 3D-Drucker selber gebaut werden (Bild © Instructables/MattGyver92).

Technisch verfügt das Monokular über eine CMOS-Kamera, ein 1,5 Zoll Display, eine IR-LED, eine zweifach konvexe Linse und einige Kleinteile. Die Infrarot-LED sendet ihr Licht bei Dunkelheit zum Beispiel in ein Wohnzimmer, während die Kamera es empfängt und auf einem kleinen Display anzeigt. Das OpenScope-Nachtsichtgerät kann mit jedem beliebigen 3D-Drucker nachgebaut werden. Die 3D-Druckvorlagen sind bei Instructables als kostenloser Download verfügbar.

Kreative 3D-Drucker-Anwender, in der Szene auch Makers genannt, nutzen 3D-Drucker zur Herstellung eigener und oftmals sehr kreativer Kreationen. Zum Beispiel fertigen Fans des AR-Spiels „Pokemon Go“ die Figuren daraus selbst oder drucken Gehäuse im Pokemon-Stil. Ein Industriedesign-Student der Universität der Künste in Essen entwickelte zuletzt einen Pastenextruder mit dem sich Kuchen ausdrucken lassen. Mehr Makers-Projekte gibt es auf unserer Themenseite Makers und in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter.

Porous 3D printed scaffolds could help athletes with ACL injuries recover faster

Researchers at the Mayo Clinic‘s tissue engineering and biomaterials laboratory in Rochester, MN have created a porous 3D printed scaffold implant for patients undergoing ACL (anterior cruciate ligament) reconstruction. The 3D printed scaffold can facilitate bone regeneration. Anterior cruciate ligament injury is one of the most common injuries suffered by athletes, and is most likely to occur to those involved in skiing, soccer, American football, basketball, and gymnastics. Sudden stopping or twisting movements can cause the ligament, which is located in the knee, to stretch too far. The injury is commonly identified by a “pop” in the knee, a feeling that the knee has “given out,” and severe subsequent pain.

Biotech-Startup diamond-inventics entwickelt Minilabor und revolutionären Wasserschnelltest auch mit einem 3D-Drucker

Das deutsche Startup diamond-inventics hat eine Minilabor entwickelt, dass krankmachende Keime vor Ort im Schnelltest nachweisen kann. Bisher mussten Proben erst in ein Labor geschickt werden, das Zeit und Kosten verursacht hat. Teile aus dem Labor wurden mit einem 3D-Drucker hergestellt.

Das Startup diamond-inventics hat ein Labor im Scheckkartenformat entwickelt und dafür einen 3D-Drucker eingesetzt. Gedruckt wurde das Gerüst für Filter und Mess-Chip im Labor. Das Chipsystem des Minilabors kann innerhalb kurzer Zeit krankmachende Keime in Wasserproben vor Ort nachweisen. Aktuelle Methoden erfordern, dass die Probe erst in ein Labor geschickt wird, um auf einem Nährmedium existierende Bakterien nachweisen zu können. Jedoch dauert es Tage bis Wochen, bevor ein tatsächlicher Nachweis vorliegt, abhängig von der Region und Infrastruktur des jeweiligen Landes.

Der Schnelltest der Firma erbringt bereits nach einer halben Stunde das Ergebnis, ob zum Beispiel Salmonellen, Legionellen oder Darmbakterien vorhanden sind. Nach Angaben des Biotechnologen Robert Niedl könnten alle Erreger nachgewiesen werden, die mit Antikörpern bekämpft werden können.

Das Kernstück des Minilabors bildet ein Filter im Kleinformat, der aus hochreiner Zellulose besteht, mit winzigen Kanälen durchzogen wurde und eine Beschichtung aus speziellen Chemikalien besitzt.

Wasserschnelltest für Bakterien
diamond inventics entwickelte einen Wasserschnelltest für Bakterien der direkt vor Ort Ergebnisse liefert (Bild © diamond inventics).

Robert Niedl befasst sich im Rahmen seiner Promotion an der Universität Potsdam mit der Mikrofluidik, was eine Methode darstellt, welche das Verhalten kleiner Flüssigkeitsmengen auf engsten Raum analysiert und nutzbar machen kann. Zusammen mit drei Mitgründern entwickelte er in drei Jahren Arbeit das Labor im Scheckkartenformat.

Das Team besteht neben Niedl aus der Industriedesignerin Nicole von Lipinski, dem Physiker Alexander Anielski und der Kauffrau Katja Richter. Katja Richter traf Niedl erstmals beim SpeedDating von Existengründern an der Uni Potsdam und zeigte sich gleich von der Gründungsidee mit dem Minilabor begeistert. Die Geschäfte der jungen Firma entwickeln sich gut, weshalb bald zwei neue Mitarbeiter eingestellt werden. Mehr darüber auch auf der Website der Uni Potsdam.

Besonders bei Großkunden weckt das innovative „Scheckkarten-Labor“ starkes Interesse, weil der Nachweise über Salmonellen im Prozesswasser bis zu zwei Wochen dauert und das Wasser nicht warm genug ist, um die Keime abzutöten. Die Färbung des Filterpapiers des Labor aus dem 3D-Drucker zeigt stattdessen nach nur wenigen Minuten, ob ein Risiko durch Krankheitserreger besteht. Die Einordnung in die Kategorien „gefährlich“ oder „unbedenklich“ ist mit dem Nachweis sichergestellt. Eine Weiterentwicklung für die Anwendung bei Privatkunden können sich die Gründer vorstellen. Das System könnte Richter zufolge per Smartphone bedient werden und in Zukunft könne der Schnelltest eventuell in der Apotheke oder Baumarkt erworben werden.

Die 3D-Drucker eröffnen vor allem in der Medizin neue Möglichkeiten, so gibt es bereits erste erfolgreiche Tests bei denen Haut aus Stammzellen gedruckt wurde und künstliche passgenaue Kniegelenke werden ebenfalls mit dem 3D-Drucker gefertigt. Bei anderen Projekten sollen ebenfalls die 3D-Drucker helfen, Menschen in ärmeren Ländern zu helfen. So plant das Startup Urban3D 3D-Drucker zur Lösung von Problemen in Slums einzusetzen und mit 3D4MD, einen mobilen 3D-Drucker für Ärzte zur Herstellung von medizinischem Gerät, planen Wissenschaftler Ärzte in der dritten Welt zu unterstützen.