Category Archives: 3D-Druck in der Raumfahrt

Autodesk und NASA nutzen 3D-Drucker und generatives Design, um interplanetarische Landefahrzeuge für Weltraummissionen zu produzieren

Die Entstehung des Landers des JPLInterplanetare Landefahrzeuge sind teuer und verbrauchen viel Energie. Das Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA kooperiert seit Kurzem mit dem US-Softwarehersteller Autodesk, um kosteneffizientere und energiesparendere Landefahrzeuge mit Unterstützung der 3D-Drucker zu entwickeln. Das Design bietet dabei viel Potenzial, um die gewünschten Einsparungen zu erreichen.

Absturz der russischen Sojus-Rakete zerstört 3D-Biodrucker für ISS

Sojus Rakete beim StartBeim Absturz der russischen Sojus-Rakete wurde auch ein 3D-Biodrucker zerstört, wie die NASA in einer Pressemitteilung mitteilte. Von dem Bioprinter Organ.Aut des Herstellers 3D Bioprinting Solutions stehen noch weitere 3D-Drucker bereit, doch bevor die ins Weltall starten, soll der Unfall zunächst vollständig aufgeklärt werden.

European Space Agency (ESA) stellt mit MELT 3D-Drucker einen FFF-3D-Drucker für den 3D-Druck in Schwerelosigkeit vor

Der MELT 3D-DruckerMit dem MELT 3D-Drucker stellt die European Space Agency ESA einen Weltraum-3D-Drucker vor, der vor allem in der Schwerelosigkeit zum Einsatz kommen soll. Der MELT 3D-Drucker muss in der Lage sein, aus jeder Richtung bzw. in jeder Position dreidimensionale Objekte herstellen zu können. Auch unter besonderen Bedingungen wie der Mikrogravitation soll der 3D-Drucker funktionieren, was ihn für den Einsatz auf der ISS empfiehlt.

NASA erprobt antibakterielles Filament von Copper 3D für den Einsatz im Weltraum

Die NASA und die University of Nebraska testen derzeit das Filament PLAACTIVE von Copper 3D. Mit dem antibakteriellen Filament sollen eine hohe Anzahl an Mikroorganismen abgetötet werden können. Das Material wäre bei längeren Aufenthalten im Weltall von großem Nutzen, sollten die Tests erfolgreich verlaufen.

MARSHA – die Mars-Unterkunft aus dem 3D-Drucker – von NASA ausgezeichnet

Innenansicht MARSHA GebäudeMit der 3D-Printed Habitat Challenge möchte die NASA Wege erforschen, wie sie Lebensraum auf dem Mars oder Mond schaffen kann. Ziel ist es hierbei, nachhaltige Gebäude zu bauen und dies möglichst mit Materialien von Mars und Mond, um Transportkosten auf ein Minimum zu reduzieren. Mit dem Projekt MARSHA ist der AI SpaceFactory ein guter Beitrag in der 3D-Printed Habitat Challenge der NASA gelungen. Wir stellen das zylindrische Gebäude aus dem 3D-Drucker einmal genauer vor.

Schweizer Unternehmen Oerlikon und Ruag kooperieren zur Beschleunigung der additiven Serienproduktion von Raumfahrtkomponenten

Oerlikon Gebäude vom HauptsitzDie beiden Schweizer Firmen, das Technologieunternehmen Oerlikon und das Rüstungsunternehmen Ruag, werden künftig bei 3D-gedruckten Raumfahrtkomponenten mehr zusammenarbeiten. Ihr gemeinsames Ziel liegt darin, Schweizer Weltraumwerkzeuge auch mit Hilfe von 3D-Druckern zu produzieren.

Lockheed Martin stellt riesigen 3D-gedruckten Titantank für Raumfahrt her

Bild eines TitantanksLockheed Martin arbeitet derzeit in Kooperation mit der NASA an riesigen Titantanks für die Raumfahrt. Dafür werden nach umfangreichen Tests nun auch 3D-Drucker für die Fertigung eingesetzt. Dank dem 3D-Druck konnte man die Zeit für die Herstellung der Titan-Tanks von mehreren Jahren auf wenige Monate verkürzen.

Rocket Lab schickt Kleinsatelliten mit 3d-gedruckter Electron Rakete ins All

Dem US-amerikanischen Unternehmen Rocket Lab gelang es, mit der Rakete Electron, drei Kleinsatelliten ins Weltall ins All zu schießen. Die Rakete startete von neuseeländischem Boden aus und ermöglicht es, die Satelliten deutlich kostengünstiger ins All zu schicken, als dies bei anderen Anbietern der Fall ist.