Category Archives: 3D-Druck in der Luftfahrt

GKN Aerospace senkt Fertigungszeit und Materialverlust von Montagewerkzeugen dank FDM-3D-Drucker F900 von Stratasys

F900 Stratasys 3D-Drucker und Objekte, die daraus entstandenGKN Aerospace aus Großbritannien ist ein bekannter Zulieferer für Flugzeughersteller und druckt seit Kurzem unter anderem seine vor allem komplexen und teuren Werkzeuge mit einem 3D-Drucker selbst. Hat die Herstellung von Spezialwerkzeugen bisher mehrere Wochen gedauert, findet die Produktion dank einem Stratasys F900 3D-Drucker in nur wenigen Stunden statt. Die erheblich schnellere Produktionszeit ist für GKN Aerospace aber nicht der einzige Vorteil, den der FDM-3D-Druck dem Unternehmen bietet.

US-Forscher entwickeln 3D-Druckverfahren für das stärkste Material auf der Erde – Graphen

Graphenoktett auf ErdbeerblüteGraphen zählt zu den stärksten Materialien auf der Erde, doch war es bisher äußerst schwer bis unmöglich Graphen mittels 3D-Druckverfahren zu verarbeiten. Forschern der Virginia Tech und des LLN-Laboratory ist es eigenen Aussagen zufolge jetzt gelungen, ein neuartiges 3D-Druckverfahren zu entwickeln, das die Verarbeitung von Graphen mit einem 3D-Drucker in einer Auflösung von bis zu 10 Mikrometer möglich macht.

U.S. Marines fertigt Komponenten für die Tür eines F-35 Kampfjets mit 3D-Drucker selbst und spart so 70.000 US-Dollar

Bauteil für F-35B-Kampfjet aus 3D-DruckerEin Team der U.S. Marine in Maryland hat eine Komponente einer Tür eines F-35 Flugzeugs mit Hilfe von dem 3D-Druckverfahren hergestellt und spart so 70.000 US-Dollar für die Neuanschaffung defekter Türen. Die gedruckte Komponente kostet lediglich 9 Dollar-Cent. Eine neue Tür 70.000 US-Dollar. Die Herstellung des Bauteils findet direkt vor Ort mit einem 3D-Drucker statt.

Air New Zealand erforscht gemeinsam mit Zenith Tecnica Einsatz von Metall-3D-Druckern

WeinbelüfterAir New Zealand nutzt 3D-Drucker bereits seit 2016 für verschiedene Bereiche im Flugzeugbau. Diesen Einsatz möchte der neuseeländische Flugzeughersteller jetzt verstärken. Dazu ergründen sie nun einige 3D-Drucktechnologien, wie zum Beispiel den 3D-Druck mit Metall und konnten bereits ein erstes 3D-gedrucktes Metallobjekt kostengünstiger und schneller herstellen, als mit bisherigen Fertigungsmethoden.

Größter 3D-Drucker in Bremen stellt metallische Luftfahrtkomponenten her

Neue Lichtbogen-Schweissanlage am BIASDas Bremer Institut für angewandte Strahlentechnik (BIAS) hat vor Kurzem eine neue Lichtbogen-Schweißanlage erhalten. Mit diesem, derzeit größten 3D-Drucker für metallische Luftfahrtkomponenten in Bremen, sollen unter anderem Komponenten für Airbus entstehen. Das Gerät nutzt das vom Anlagenhersteller Gefertec entwickelte 3DMP®-Verfahren.

Die Royal Melbourne Institute of Technology University nutzt Metall-3D-Druck für die australische Luftwaffenflotte

Blick auf einen RoboterarmDie australische Luftwaffe ist gut ausgerüstet, möchte sich jedoch weiter verbessern, um schneller und kostengünstiger agieren zu können. Unter Zuhilfenahme des Metall-3D-Drucks arbeiten Forscher nun an der Fertigung von Bauteilen aus Stahl und Titan für Flugzeuge der australischen Luftwaffenflotte.

US Air Force forscht an Materialien für den 3D-Druck von Komponenten für Hyperschallflugzeuge

Silikon Oxycarbid BeispielSeit einiger Zeit testet die United State Air Force Materialien, die mittels keramischer Additive hergestellt werden. Ziel ist es, diese für Hyperschallflugzeuge anzuwenden. Das Siliziumoxycarbid soll gemeinsam mit HRL Laboratories entwickelt und erforscht werden. Die Leistungsfähigkeit der SiOC-Materialien im Rahmen additive Fertigung wäre ideal für derartige Flugzeuge.

GE Aviation zeigt mit GE Catalyst neues Turboprop-Triebwerk, welches zu einem Drittel aus Komponenten aus dem Metall-3D-Drucker besteht

Avio Aero Mitarbeiter mit BauteilenDas neue Turboprop Triebwerk von GE Aviation, der GE Catalyst, wird seit Dezember genau geprüft. Die Teile dazu werden in einem Technologiecenter in Cincinnati gedruckt. Die Cessna Denali soll als erstes mit diesem Triebwerk ausgestattet werden, welches zu großen Teilen aus einem 3D-Drucker stammen. Die Ingenieure von GE Aviation können dank der 3D-Drucktechnologie für den GE Catalyst 855 Einzelteile in nur 12 kombinieren.

Forscher der Universität Kassel entwickeln Stahllegierung mit hoher Schadenstoleranz für den 3D-Druck

Der Werkstoffwissenschaftler Prof. Dr.-Ing. Thomas Niendorf von der Universität Kassel hat eine neue Stahllegierung für den 3D-Druck entwickelt, die eine hohe Schadenstoleranz aufweist und so künftige gedruckte Produkte sowohl sicherer als auch zuverlässiger machen wird. Vor allem die Luft- und Raumfahrt aber auch die Automobilindustrie können von den spannenden Forschungsergebnissen profitieren. Wir stellen die Arbeit von Prof. Dr.-Ing. Thomas Niendorf einmal genauer vor.