Category Archives: 3D-Druck und der Umweltschutz

3D-gedruckte Sensoren ahmen Schnurrhaare von Seerobben nach

Schnurrhaare von semi-aquatischen Säugetieren sind nicht nur niedlich, sie helfen den Tieren vor allem beim Aufspüren ihrer Beute und damit beim Überleben. 3D-gedruckte Sensoren von Forschern der Jeju Universität ahmen solche Schnurrhaare der Seerobben nun nach. Dadurch erhofft sich das Forscherteam, Unterwasserrobotern künftig eine bessere Positionssteuerung zu ermöglichen und dient auch dem Umweltschutz und Erhalt der Ökologie unserer Weltmeere.

Biologisch abbaubare „Smart Cups“ mit Energieboost aus dem 3D-Drucker

Das US Start-up Smart Cups macht sich gerade mit seinen gleichnamigen Bechern einen Namen, Die gedruckten Becher oder Tassen werden am Boden über Mikrokapseln mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert und sollen mit alleiniger Zugabe von Wasser für einen Energieboost sorgen. Der ehrgeizige Ziel des Unternehmens ist es, die Getränkeindustrie von Grund auf zu revolutionieren. Helfen soll dabei auch – oder vor allem – der 3D-Druck.

Farmshelf nutzt 3D-Druck für die Produktentwicklung ihrer Geräte zur urbanen Landwirtschaft – und spart viel Zeit und Geld

Der 3D-Druck war den Gründern des Startups Farmshelf sehr nützlich, als es darum ging, ein autonomes System für die urbane Landwirtschaft zu entwickeln. Sie sparten Zeit und Geld beim Prototyping und der Produktentwicklung. Zum Einsatz kam der 3D-Drucker Ultimaker 2+. Wir haben und die Geschichte der Gründer angesehen und präsentieren ihre Success Story.

Britische Aktivistengruppe schickt „No-Snow-Schneekugel“ aus dem 3D-Drucker an Theresia May

Der Klimawandel ist ein Thema, das uns alle angeht. An der Klimakonferenz in Paris wurden Klimaziele vereinbart, die nicht jedes Land bedingungslos einzuhalten scheint. Die britische Aktivistengruppe PlanB hat mit einer “No-Snow-Schneekugel” aus dem 3D-Drucker die Premierministerin Theresa May aufgefordert, das Kohlenstoffziel einzuhalten.

Universität in Indien startet 3D- und 4D-Druck-Kurs für Additive Fertigung in der Abfallwirtschaft

Die Verwertung von Abfall ist in fast jedem Land ein Problem, denn wir gehen viel zu sorglos mit unserem Müll um. An einer Universität in Indien startet ein 3D- und 4D-Kurs zum Thema Abfallverwertung mit der additiven Fertigung. Ein Expertenteam entwickelte außerdem ein neues 3D-Druckfilament, das sehr viel günstiger ist als vergleichbare Filamente.

Amsterdam und Haarlem erhalten Betonbänke aus dem 3D-Drucker

Die Niederlande ist wieder um ein 3D-gedrucktes Objekte reicher. Nach der Fahrradbrücke in Gemert, 3D-gedruckten Sofas im Zuge einer Ausstellung und weiteren Werken aus dem 3D-Drucker, gibt es seit kurzem in Amsterdam und in Haarlem zwei 3D-gedruckte Betonbänke. Zu den öffentlichen Sitzbänken erhielten die beiden Städte auch Fahrradständer aus dem 3D-Drucker übergeben. Neben der kostengeringen Vor-Ort-Produktion spielten auch Nachhaltigkeit und Umweltschutz eine wichtige Rolle.

Michelin plant luftfreien Reifen aus dem 3D-Drucker

Der französische Reifenhersteller Michelin hat im Sommer dieses Jahres eine Konzeptstudie veröffentlicht, in der es um den Reifen der Zukunft gehen könnte. Dieser komme aus dem 3D-Drucker und müsse – wenn alles glatt läuft – auch nie ersetzt werden. Ist das Profil abgefahren, soll es an einer 3D-Druck-Station wieder aufgeladen werden können. Eine weitere wichtige Rolle bei der Entwicklung des Reifens “Vision” spielt auch der Umweltschutz.

Schweizer Forscher stellen weltweit ersten Abgaskatalysator aus dem 3D-Drucker vor, der den CO2-Ausstoß von Benzinfahrzeugen deutlich reduzieren kann

Im Rahmen eines Schweizer Forschungsprojektes wurde weltweit erstmals mit Hilfe von einem 3D-Drucker ein neuartiger Abgaskatalysator für Benzin-Autos, der den Ausstoß von CO2 noch weiter reduzieren kann, erfolgreich hergestellt. Die in dem 3D-Katalysator enthaltene Keramikstruktur konnte mit Hilfe von 3D-Druck hergestellt werden. Die Forschungsanstalt Empa prüft jetzt einen testweisen Einsatz auf der Straße.

Circulaire Expositie – Amsterdam präsentiert 3D-Druck Sofas erstellt aus je 3000 Plastiktüten

Das Amsterdamer Projekt “Circulaire Expositie” spiegelt das Engagement von Amsterdam für eine nachhaltige Stadt wieder. Einige Ausstellungsstücke, wie auch zwei Sofas aus je 3000 Plastiktüten, stammen aus dem 3D-Drucker. Das zeigt, dass der 3D-Druck immer besser beim Recycling eingesetzt werden kann.