Category Archives: 3D-Drucker in der Medizin

Münchener Start-up und Hersteller für medizinische 3D-Drucker Kumovis sichert sich Millionenfinanzierung

Das Team von KumovisDas noch junge Start-up-Unternehmen Kumovis aus München, das sich seit 2016 auf den 3D-Druck für medizinische Anwendungen konzentriert, hat einen Millionenbetrag namhafter Investoren zur Verfügung gestellt bekommen. Mit diesem sollen nun ihre Kumovis 3D-Drucker auf dem wachsenden Markt für medizinische 3D-Drucker gebracht werden.

Karl Landsteiner Privatuniversität in Krems forscht an originalgetreuen Organmodellen aus dem 3D-Drucker

OrganmodellDie österreichische Karl Landsteiner Privatuniversität Krems (KL Krems) hat ein Projekt zur Fertigung von Gewebemodellen mit dem 3D-Drucker gestartet. Ziel der Forschungsarbeit sind 3D-gedruckte Organmodelle mit realitätsnahen Materialeigenschaften. Wir stellen die Forschungsarbeiten der KL Krems einmal genauer vor.

Forscher der Universität von Toronto entwickeln Bioprinter zur Behandlung tiefer Hautwunden

Drei Forscher mit dem BioprinterTiefe Wunden auf der Haut, zum Beispiel nach einem Brand, sind schwer zu behandeln. Man benötigt Spenderhaut, die nicht immer leicht zu bekommen ist. Kanadische Forscher an der Universität von Toronto haben nun einen mobilen Bioprinter entwickelt, der einfach in der Handhabung, leicht im Gewicht und tragbar ist. Ein erster Schritt in eine spannende technologische Richtung, um vor allem in Krisengebieten und Dritte Welt-Ländern eine bessere Wundversorgung anbieten zu können.

Forscher der Universität von Minnesota machen Fortschritte bei der Herstellung von einem bionischen Auge aus dem 3D-Drucker

Das bionische Auge klingt mehr nach Science-Fiction als nach Realität und dennoch soll es bald möglich sein bionische Augen mit einem 3D-Drucker herzustellen und beim Menschen einzupflanzen. Das jedenfalls berichten Forscher der Universität Minnesota, die zuletzt Fortschritte bei ihre selbst entwickelten Lösung machen konnten. Wir stellen die futuristischen Forschungsarbeiten der Wissenschaftler vor.

Indisches Startup ShapeCrunch bietet App für maßgefertigte Schuheinlagen aus 3D-Drucker

Sportschuhe mit EinlegesohleDas Startup Shapecrunch aus Indien hat es sich zum Ziel gesetzt, den Prozess von maßgefertigten Schuheinlagen aus dem 3D-Drucker zu automatisieren. Im ersten Schritt hilft die von Shapecrunch entwickelte ab dem Anwender dabei, aus Fotos ein 3D-Modell seiner Füße zu erstellen. Auf Grundlage der Daten kann anschließend eine medizinische, passgenaue und individuelle Schuheinlage für den Patienten erstellt werden.

Japanische Forscher entwickeln 3D-Druckmethode für kostengünstigen Zahnersatz

Zahnersatz aus dem 3D-DruckerForscher des National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) aus Japan haben eine neue 3D-Druckmethode entwickelt, mit der sie hochwertigen und passgenauen Zahnersatz herstellen können. Der Prozess ist weniger zeitaufwendig und deutlich günstiger als bisherige Methoden. Der Bedarf an einem solchen Verfahren entstand aus einem ganz bestimmten Grund.

Neues Polymermaterial ermöglicht im Rahmen von Tissue Engineering beschädigte Organe und Gewebe zu reparieren

Forscher vor einem DruckerIm Rahmen des sogenannten „Projekt 5-100“ haben Forscher der polytechnischen Universität St. Petersburg und des Institutes für Zytologie der Russischen Akademie der Wissenschaften einzigartige polymere Materialien für medizinische Zwecke erzeugt, die traumatisierte menschliche Organe reparieren sollen. Das Material befindet sich noch in der Entwicklungsphase, liefert aber bereits vielversprechende Ergebnisse.

Kardiologen verwenden 3D-Druck, um Leben von herzkrankem Säugling zu retten

Arzt mit Kordians 3D-gedruckter Herz-KopieKordian, ein kleiner Junge aus Polen, ist gerade drei Wochen auf der Welt, als ein schwerwiegendes Herzproblem bei ihm festgestellt wurde. Seine Ärzte mussten schnell handeln, um ihn zu retten. Mit einem detailgenauen Modell seines Herzens aus dem 3D-Drucker konnten die Chirurgen und die Mutter die richtige Entscheidung für die Operation treffen – und retteten so Kordian das Leben.

Koreanische Universität kommerzialisiert erstmals künstliche Augen aus dem 3D-Drucker

Frau mit künstlichem Auge in der HandDas Yonsei University Health System aus Südkorea hat mithilfe von 3D-Druckern ein künstliches Auge in einer solch hohen Qualität entwickelt, dass es jetzt bereit für die Kommerzialisierung sein soll. Gemeinsam mit lokalen Unternehmen und koreanischen Behörden soll das Projekt bis 2020 abgeschlossen werden.